Was bedeutet "Dauerhaftigkeitsklasse" bei Terrassendielen?
Veröffentlicht am 20.06.24
Was bedeutet eigentlich Dauerhaftigkeitsklasse bei Terrassendielen?
Wie lange Sie Freude an Ihrer Terrasse haben werden, hängt unter anderem davon ab, wie lange der Deckbelag, für den Sie sich entschieden haben, hält. Je nach Holzart oder Holzverbundstoff (WPC) kann dieser Zeitraum zwischen 5 Jahren und mehr als 25 Jahren variieren.
Damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie lange der von Ihnen bevorzugte Belag hält, werden alle Deckbeläge nach einer bestimmten Norm (ÖNORM EN 350-2) in 5 Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt. Die Dauerhaftigkeitsklasse gibt die zu erwartende Lebensdauer und damit die Resistenz des Materials gegen holzzerstörende Organismen und Pilze oder Insekten an. Je niedriger die Klasse, desto höher die Lebensdauer.
Einteilung der Klassen:
Mehr als 25 Jahre: entspricht Dauerhaftigkeitsklasse 1
15 – 25 Jahre: Dauerhaftigkeitsklasse 2
10 – 20 Jahre: Dauerhaftigkeitsklasse 3
5 – 15 Jahre: Dauerhaftigkeitsklasse 4
Ca. 5 Jahre: Dauerhaftigkeitsklasse 5
Terrassendielen mit einer Dauerhaftigkeitsklasse 1 sind in der Regel teuer als Dielen, die einer niedrigeren Klasse entsprechen. Achten Sie daher bereits bei der Planung auf die Angabe zur Dauerhaftigkeitsklasse und wählen Sie entsprechend Ihren Deckbelag.
Weitere Kriterien:
Natürlich ist die Lebensdauer (der Zeitraum, bis ein struktureller Schaden an der Terrasse auftritt) nicht nur abhängig von der Resistenzklasse des Oberbelags, sondern auch von der Witterung, der Materialwahl und der ordnungsgemäßen Konstruktion der Unterkonstruktion mit genügend Bodenabstand. Was Sie hier beachten müssen, werden wir Ihnen in weiteren Beiträgen zum Thema Terrassenwissen gerne vermitteln.
Tipp: Auf unseren Ratgeberseiten finden Sie wichtige Beiträge zum Thema Terrassenbau.