Terrassentipp: Geben Sie Feuchtigkeit keine Chance!
Feuchtigkeit auf der Terrasse kann ernsthafte Folgen haben. Sie kann Strukturschäden verursachen, wie Risse und Verwerfungen bei Holz- oder Betonoberflächen. Außerdem begünstigt Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel, Algen und Pilzen, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch gesundheitsschädlich sein kann. Rutschige Oberflächen sind ein weiteres Sicherheitsrisiko, besonders im Herbst und Winter.
Um diese Probleme zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung unerlässlich. Dies umfasst die Verwendung hochwertiger Materialien, eine ordnungsgemäße Entwässerung und Belüftung sowie regelmäßige Wartung. Terrassenbauer sollten sich bewusst sein, wie Feuchtigkeit vermieden werden kann, um Terrassen zu schaffen, die nicht nur schön, sondern auch langlebig, sicher und frei von Feuchtigkeitsproblemen sind.
Darauf sollten Sie achten:
- Die Entwässerung im Untergrund
- Gefälle im Deckbelag
- Optimale Fugenbreite
- Unsichtbare Befestigung von Terrassendielen
1. Entwässerung im Untergrund
Egal auf welchen Untergrund Sie Ihre Terrasse bauen, in jedem Fall gilt: Wasser muss ungehindert abfließen können.
Bei Wiese/Erdreich: Erdkontakt ist auf jeden Fall zu vermeiden. Achten Sie auf eine ausreichende Drainage. Die Unterkonstruktion muss genügend Abstand zum Untergrund aufweisen.
Bei Beton: Das Gefälle im Untergrund muss mind. 2% betragen
Bei Dachterrassen: Achten Sie auf freie Abflüsse in der Dachkonstruktion und eine gute Abdichtung.
2. Gefälle im Deckbelag
Auch beim Deckbelag gilt: Wasser muss auch hier ungehindert abfließen können. Fehlt das Gefälle im Deckbelag bleibt Wasser auf der Oberfläche stehen. 2% Gefälle (weg vom Gebäude) ist daher das absolute Minimum.
3. Optimale Fugenbereite
Die hohe Oberflächenspannung von Wasser verhindert den Abfluss durch Fugen, die schmäler als 5 mm sind. Achten Sie beim Verlegen von Terrassenplatten auf eine Fugenbreite von mindestens 5 mm. Bei Dielen sollte die Fugenbreite 5 -7 mm betragen da hier das Quell und Schwindverhalten von Holz mitberücksichtigt werden muss.
4. Unsichtbare Befestigung von Terrassendielen
Vermeiden Sie sichtbare Befestigungsmethoden mit Schrauben. Wenn diese zu tief eingeschraubt werden können sich kleine Feuchtenester bilden.
Unsichtbare Befestigungen wie z.B. DILA, PLATA P oder WPC-Clips sind die perfekte Lösung! Sie sorgen für die nötigen Abstände und damit für eine ausreichende Durchlüftung zwischen den einzelnen Dielen sowie den Dielen und der Unterkonstruktion.
Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen werden Sie sehr lange sehr viel Freude mit Ihrer Terrasse haben.
Auf unseren Ratgeberseite finden Sie weitere hilfreiche Artikel:
Holzterrasse selber bauen
WPC-Terrassendielen selber verlegen
Aufbau der Terrassenunterkonstruktion